Liebe Einwohnerinnen und Einwohner von Linkenheim-Hochstetten,
unsere Gemeinde ist für mich mehr als nur ein Ort, an dem wir leben. Sie ist unser Zuhause. Hier begegnen wir uns, hier engagieren sich Menschen füreinander, hier wachsen Kinder auf und hier gestalten viele jeden Tag mit, was unsere Gemeinde so besonders macht.
Genau deshalb habe ich mich entschieden, für das Amt der Bürgermeisterin zu kandidieren. Ich möchte Verantwortung übernehmen und zuhören, was die Menschen in unserer Gemeinde bewegt. Als Verwaltungsfachwirtin will ich nicht nur verwalten, sondern gemeinsam mit Ihnen die Zukunft unserer Gemeinde gestalten.
Dabei ist mir wichtig, Bewährtes zu erhalten und gleichzeitig offen für neue Ideen zu sein. Denn ich bin überzeugt: Beides gehört zusammen. Unsere Gemeinde hat vieles, auf das wir stolz sein können — und gleichzeitig gibt es immer Dinge, die wir gemeinsam weiterentwickeln können.
Die nächsten Jahre werden finanzielle Herausforderungen mit sich bringen. Umso wichtiger ist es, mit Augenmaß zu handeln, Prioritäten zu setzen und dabei immer im Blick zu behalten, was für unsere Gemeinde wirklich wichtig ist.
Ich möchte für Sie ansprechbar sein, Ihre Anliegen ernst nehmen und im persönlichen Austausch bleiben. Denn gute Kommunalpolitik beginnt für mich nicht am Schreibtisch, sondern dort, wo die Menschen leben: mitten in unserer Gemeinde.
Herzlichst,
Ihre Nadine Kößler
Verwaltungsfachwirtin · parteilos
Erfahrung, die ich mitbringe
Verwaltungsfachangestellte, jahrelange Praxis, dann die Aufstiegsprüfung zur Verwaltungsfachwirtin. In der Verwaltung ist das derselbe Weg wie im Handwerk der Meisterbrief: erst die Ausbildung, dann die Jahre im Job, dann die Prüfung — parallel neben der vollen Arbeitswoche.
Mir muss niemand erklären, wie man einen Haushaltsplan liest, wie eine Vergabe läuft oder was zu tun ist, wenn ein Bescheid fehlerhaft ist. Das habe ich gelernt, das ist mein Job und das mache ich mit Herzblut.
Wer wissen will, wie jemand führt, schaut nicht nur auf das Zeugnis, sondern darauf, was die Person freiwillig auf sich nimmt. Ich sitze im Präsidium des Deutschen Motoryachtverbands und verantworte dort das Referat Jugend & Sport — bundesweit.
Hinter mir steht eine Familie, die mich auf meinem Weg immer unterstützt und mir den Rücken freihält. Wir sind füreinander da, motivieren uns gegenseitig und freuen uns gemeinsam über Erfolge. Diese Unterstützung bedeutet mir sehr viel und gibt mir die Kraft, mich mit voller Überzeugung für unsere Gemeinde einzusetzen.
„Was eine Familie zusammenhält, hält auch eine Gemeinde zusammen: füreinander da sein, zuhören und gemeinsam anpacken.“
Nadine Kößler
Sieben Themen, die unsere Gemeinde in den nächsten Jahren prägen werden.
„Eine lebendige Gemeinde lebt davon, dass Menschen jeden Alters ihren Platz haben und sich wohlfühlen.“
Dafür braucht es gute Rahmenbedingungen — von der frühkindlichen Betreuung bis zu Angeboten für ältere Generationen.
Mit dem Neubau der KiTa in der Virchowstraße und der Weiterentwicklung des Betreuungskonzepts für den Nachmittag sind bereits wichtige Schritte angestoßen. Diese Entwicklungen möchte ich aufmerksam begleiten und dabei die Bedürfnisse von Kindern, Familien und Mitarbeitenden im Blick behalten.
Auch die Bedürfnisse unserer Seniorinnen und Senioren müssen Berücksichtigung finden — sie sind ein wertgeschätzter Teil unserer Dorfgemeinschaft.
Mir ist wichtig, dass unsere Gemeinde ein Ort bleibt, an dem sich Generationen begegnen, voneinander profitieren und sich gemeinsam zu Hause fühlen.
„Eine moderne Gemeinde braucht digitale Angebote, die den Alltag einfacher machen.“
Verwaltung soll verständlich, schnell und unkompliziert erreichbar sein — online genauso wie persönlich.
Digitalisierung sehe ich dabei als Chance, Strukturen weiterzuentwickeln und den Service für Bürgerinnen und Bürger zu verbessern. Nicht als Selbstzweck und nicht als Ersatz für das Gespräch am Schalter, sondern als zusätzlicher Weg für alle, die ihr Anliegen lieber abends vom Sofa aus erledigen.
Ein wichtiger Aspekt ist dabei die Barrierefreiheit, damit wirklich alle die digitalen Angebote nutzen können.
„Kultur, Ehrenamt und Vereine machen unsere Gemeinde lebendig und verbinden Menschen.“
Mit der Sanierung des Bürgerhauses ist bereits ein wichtiger Schritt für die Begegnung im Ort beschlossen.
Seit vielen Jahren engagiere ich mich selbst ehrenamtlich und weiß aus eigener Erfahrung, wie viel Zeit, Herzblut und Gemeinschaft dahinterstecken. Dieses Engagement möchte ich wertschätzen, unterstützen und gemeinsam weiterentwickeln.
„Eine gute Infrastruktur ist die Grundlage für einen attraktiven und zukunftsfähigen Standort.“
Mit der Sanierung der Alten Landstraße und dem Ausbau des Radwegs Richtung Insel Rott sind bereits konkrete Schritte beschlossen.
Zwischen dem Fußballverein Hochstetten und Graben-Neudorf verläuft im Wald die alte Bahntrasse — der Wall ist bis heute deutlich erkennbar. Die Reaktivierung dieser Strecke bietet Chancen für die Mobilität und die weitere Entwicklung unserer Gemeinde. Ich sehe darin eine wichtige Verkehrsachse und setze mich dafür ein, dass sie ernsthaft geprüft und, wenn sie trägt, gemeinsam mit unseren Nachbargemeinden vorangebracht wird.
Und wir brauchen Betriebe vor Ort. Neues Gewerbe anzusiedeln heißt: Arbeitsplätze in der Nähe, kurze Wege und eine solidere Basis für alles, was sich unsere Gemeinde leisten können soll.
„Gute Bildung schafft Chancen und ermöglicht Teilhabe.“
Mit dem Bau der Hardtwaldschule für Kinder mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung entsteht bei uns ein wichtiger Ort für inklusives Lernen und Entwicklung.
Solche Angebote stärken unsere Gemeinde als Bildungsstandort und schaffen Perspektiven für Kinder und Familien — weit über unsere Gemarkung hinaus.
„Unsere Natur ist ein Stück Lebensqualität — vielfältig, schön und direkt vor unserer Haustür.“
Ich bin selbst gerne draußen unterwegs und möchte, dass diese Lebensqualität erhalten bleibt.
Mit der Modernisierung unserer Kläranlage ist bereits ein wichtiger Schritt für eine nachhaltige und verantwortungsvolle Entwicklung unserer Gemeinde angestoßen.
Ich möchte dazu beitragen, dass unsere Gemeinde auch in Zukunft ein Ort bleibt, an dem wir gerne leben und die Natur vor unserer Haustür genießen können.
„Starke Einsatzkräfte. Sichere Gemeinde.“
Sicherheit entsteht durch Menschen, die Verantwortung übernehmen und für andere da sind. Unsere Freiwillige Feuerwehr, das Deutsche Rote Kreuz, die ARGE Notfallhilfe, der kommunale Ordnungsdienst und der neue Polizeiposten am Carré am Markt leisten täglich einen wichtigen Beitrag für unsere Gemeinde.
Dieses Engagement verdient Wertschätzung, gute Rahmenbedingungen und unsere volle Unterstützung. Wer sogar nachts und am Wochenende ehrenamtlich rausfährt, um anderen zu helfen, verdient zuverlässige Ausrüstung.
„Never change a running system. Angefangene Projekte zu Ende führen — und Neues für die Zukunft anstoßen.“
Nadine Kößler
In unserer Gemeinde ist in den letzten Jahren viel auf den Weg gebracht worden. Vieles davon ist beschlossen, aber noch nicht fertig. Meine erste Aufgabe ist, das verlässlich zu Ende zu bringen — und parallel die Themen anzugehen, die uns langfristig stark machen.
„Unsere Natur ist ein Stück Lebensqualität — direkt vor unserer Haustür.“
Nadine Kößler
Kommen Sie vorbei, fragen Sie nach, widersprechen Sie mir. Am liebsten persönlich.
Ende der Frist für die Einreichung der Bewerbungen um das Amt.
Im Bürgerhaus — alle Bewerberinnen und Bewerber stellen sich vor und beantworten Fragen. Die Veranstaltung wird auch im Internet übertragen.
Der erste Wahlgang. Wer mehr als die Hälfte der gültigen Stimmen erhält, ist gewählt.
Erreicht niemand die absolute Mehrheit, entscheidet die Stichwahl zwischen den beiden stimmenstärksten Bewerbungen.
Ganz ohne Programm: eine Bank, zwei Stunden Zeit und ein offenes Ohr. Kommen Sie einfach dazu.
Das ist keine Floskel, sondern die ehrlichste Frage, die ich stellen kann. Schreiben Sie mir, rufen Sie an, sprechen Sie mich an — beim Einkaufen, beim Vereinsfest, an der Haustür. Zuhören kostet nichts, und es ist der Anfang von allem, was danach kommt.